
Meta Quest Pro Test: Stärken, Schwächen und Fazit
Der Meta Quest Pro Test zeigt scharfe Linsen, starke Controller und gutes Tracking, aber alten Chip, schwaches Passthrough und kurze Akkulaufzeit.
Das Fazit
The Meta Quest Pro introduced pancake lenses, self-tracking controllers and eye and face tracking to Meta's lineup, and its lenses and controllers impressed critics. A dated chip, grainy passthrough, short battery life and a price reviewers called hard to justify made it a developer kit rather than a consumer headset, and the cheaper Quest 3 has since overtaken it.
Bewertung nach Kriterien
Stärken
- Sharp pancake lenses
- Good color and local dimming
- Excellent self-tracking Touch Pro controllers
- Eye and face tracking
- Rock-solid inside-out tracking
Schwächen
- Dated Snapdragon XR2+ performance
- Grainy, washed-out passthrough
- 1-2 hour battery life
- Forehead pressure and light leak
- Poor value; discontinued, used only
Fotos
Der Meta Quest Pro ist Metas erstes hochwertiges eigenständiges Mixed-Reality-Headset. Dieser Meta Quest Pro Test ist eine KI-gestützte Einschätzung auf Basis offizieller Spezifikationen und veröffentlichter Tests, kein eigener Praxistest.
Einordnung und technische Daten
Die Meta Quest Pro erschien am 25. Oktober 2022 für 1.500 US-Dollar. Touch-Pro-Controller und ein Ladedock gehörten zum Lieferumfang. Nach etwa vier Monaten senkte Meta den Preis laut UploadVR auf 1.000 US-Dollar.
Auf der Connect im September 2024 kündigte Meta an, den Verkauf bis zum Jahresende einzustellen. Road to VR bestätigte im Januar 2025, dass das Headset nicht mehr erhältlich war. Metas Quest-Pro-Seite verweist inzwischen auf die Meta Quest 3. Die Pro ist heute daher vor allem gebraucht zu finden.
Im Inneren arbeiten ein Snapdragon-XR2+-Chip, 12 GB RAM und 256 GB Speicher. Jedes Auge erhält ein LCD mit 1.800 × 1.920 Pixeln und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit Local Dimming. Die Bildwiederholrate beträgt 72 oder 90 Hz. Für die Darstellung kommen Pancake-Linsen zum Einsatz.
Das Sichtfeld beträgt laut Road to VR 106 × 96 Grad, der IPD-Bereich 55 bis 75 mm. Das Headset wiegt 722 g, die Akkulaufzeit liegt bei 1 bis 2 Stunden. Interne Kameras erfassen Augenbewegungen und Gesicht. Außenkameras liefern farbiges Passthrough und Inside-out-Tracking. Der Akku sitzt am hinteren Ende des Halo-Kopfbands; die Seiten des Gesichts bleiben standardmäßig offen.
Stärken der Meta Quest Pro
- Scharfe Linsen: UploadVR fand die Pancake-Linsen in der Mitte und zu den Rändern hin scharf. Road to VR sah eine deutliche Verbesserung gegenüber der Quest 2. MIXED beschrieb ein scharfes Bild von Kante zu Kante.
- Farben und Kontrast: Expert Reviews hob die gute Farbwiedergabe hervor. Laut UploadVR kommt das Local Dimming näher an echtes Schwarz heran als typische LCD-Headsets.
- Touch-Pro-Controller: Eigene Kameras ermöglichen selbstständiges Tracking. UploadVR nannte sie die besten Controller im eigenen Test, Road to VR den wahrscheinlich klarsten Einzelvorteil. Sie funktionieren auch mit späteren Quest-Headsets.
- Stabiles Tracking: UploadVR bezeichnete das Headset-Tracking als „rock solid“, ohne auffälliges Zittern oder Drift.
- Augen- und Gesichtstracking: Nachdem die Pro aus dem Markt genommen wurde, verkaufte Meta laut UploadVR kein Headset mehr mit einer dieser beiden Funktionen.
Schwächen und Grenzen
- Preis-Leistung: Road to VR bezeichnete das Preis-Leistungs-Versprechen als „kind of a mess“. CNET hielt die Zusatzfunktionen gegenüber der Quest 2 für die zusätzlichen 1.100 US-Dollar nicht wert. UploadVR konnte das Gerät Verbrauchern nicht empfehlen.
- Veraltete Leistung: Der Chip stammt aus dem Jahr 2020 und nutzt dieselbe standardmäßige Renderauflösung wie die Quest 2. UploadVR beobachtete „horrendous stuttering“ in Systemmenüs.
- Schwaches Passthrough: UploadVR beschrieb das Farbbild als körnig und verwaschen. MIXED und Road to VR hielten die Auflösung für echte Produktivarbeit für zu niedrig.
- Kurze Akkulaufzeit: Meta gibt 1 bis 2 Stunden an. MIXED maß bei aktivierter Mixed Reality ungefähr 1,5 Stunden.
- Uneinheitlicher Tragekomfort: Bei lockerem Sitz kann sich das Visier verschieben, bei engem Sitz drückt das Band auf die Stirn. MIXED empfand das Stirnpolster nach etwa einer Stunde als unangenehm. Vollständige Lichtabschirmung erfordert separates Zubehör.
- Dünnes Softwareangebot: Road to VR zufolge verließ sich Meta bei den beworbenen Produktivitäts-Apps auf Drittanbieter. Expert Reviews stellte fest, dass einige neuere Grafikverbesserungen der Quest 3 die Pro nicht erreichen.
Für wen eignet sich die gebrauchte Pro?
Heute kommt die Meta Quest Pro hauptsächlich als günstiges Gebrauchtgerät für Entwickler infrage, die Meta-Hardware mit Augen- und Gesichtstracking benötigen. Auch das offene, brillenfreundliche Design kann ein Grund sein. Tom’s Guide fasste die Arbeitstauglichkeit mit „no way am I working in this thing“ zusammen.
Wer vor allem Spiele, Mixed-Reality-Apps oder das beste Bild fürs Geld sucht, erhält mehr von einem aktuellen Headset. Beim Gebrauchtkauf sollten Käufer den Zustand des Akkus prüfen. Neu wird das Headset nicht mehr verkauft.
Vergleich mit Quest 2, Quest 3 und Quest 3S
Gegenüber der Meta Quest 2 bot die Pro schärfere Linsen, bessere Farben und deutlich bessere Controller. Pixelzahl und ein ähnlicher Chip standen jedoch einem mehrfach höheren Preis gegenüber. Road to VR sah darin keine ausreichende Rechtfertigung für den Aufpreis.
Die Meta Quest 3 hat die Pro überholt. Expert Reviews bescheinigte ihr höher aufgelöste Displays, besseres Passthrough und deutlich mehr Leistung für weniger als die Hälfte des Pro-Preises. Die Pro behält Vorteile bei Verarbeitungsqualität und Farbsättigung. Die günstigere Meta Quest 3S lässt noch weniger Raum für sie.
Keines der beiden Quest-3-Modelle besitzt Augen- oder Gesichtstracking. Diese Funktionen bleiben der wichtigste Vorteil der Pro. Insgesamt brachte sie Pancake-Linsen, selbsttrackende Controller und farbige Mixed Reality in Metas Produktreihe ein. Launchpreis, schwaches Passthrough, kurze Akkulaufzeit und alter Chip machten sie jedoch eher zu einem Entwicklergerät als zu einem Consumer-Headset. UploadVR, Road to VR, MIXED und CNET rieten den meisten Käufern ab oder zum Warten.
Verwendete Quellen
- Road to VR: Quest Pro Revealed with Snapdragon XR2+, Face-tracking, & More; Ships October 25th for $1,500
- UploadVR: Quest Pro Specs, New Features, And How They Compare To Quest 2
- UploadVR: Meta Quest Pro Review
- Road to VR: Quest Pro Review, Impressive Hardware With a Value Proposition That's Kind of a Mess
- MIXED: Quest Pro Review, How good is Meta's first XR headset?
- MIXED: Meta Quest Pro reviews, what the first testers say
- CNET: Quest Pro review in progress, built for a future that still isn't here
- Expert Reviews: Meta Quest Pro review, you would be better off with the Meta Quest 3
- Tom's Guide: Meta Quest Pro review
- UploadVR: Meta discontinuing Quest 2 and Quest Pro
- Road to VR: Meta Officially Discontinues Quest Pro, Its First (and most expensive) Mixed Reality Headset
- Meta: Quest Pro page, inzwischen mit Verweis auf Quest 3














